Der letzte lange Sommer

Cover von Der letzte lange Sommer


Zeitgenössischer
Island-Roman, 352 S.
Erschienen: 2007 im
Blanvalet-Verlag.
Taschenbuchausgabe.

Die junge Lies Odenthal ist frustriert von ihrem Leben: Ihr Job im Finanzamt deprimiert sie, der Chef lässt kein gutes Haar an ihr und zu allem Überfluss hat ihr Freund sie gerade wegen ihrer besten Freundin verlassen. Kurz entschlossen wagt sie den Sprung und reist nach Island, um dort Abstand zu gewinnen - und ein Jahr auf einer Farm zu arbeiten.
Schlecht vorbereitet und ohne ein Wort Isländisch zu können, trifft sie bei der Ankunft der Schlag: Gunnarstaðir ist der einzige Hof im ganzen Tal und sein Bewohner, der alte Elías Böðvarson ein seltsamer, unfreundlicher und äußerst wortkarger Mann. Doch Lies beißt sich durch und lernt, mit der harten Arbeit im Schafstall, dem dürftigen Essen und der Abgeschiedenheit klarzukommen. Dem rauhen Zauber der isländischen Landschaft vermag sie sich trotz ihrer Gefahren immer weniger zu entziehen. Als sie von der tragischen Geschichte erfährt, die hinter Elías´ Verschlossenheit steht, ist es bereits um sie geschehen - Gunnarstaðir mit seinem einfachen Leben dicht an der Natur ist ihr zur Heimat geworden. Daran ist der einzige Besucher, Jói Magnuson, nicht ganz unbeteiligt ...

Leseprobe aus "Der letzte lange Sommer".

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