Der letzte lange Sommer
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Die junge Lies Odenthal ist frustriert von ihrem Leben: Ihr Job im Finanzamt
deprimiert sie, der Chef lässt kein gutes Haar an ihr und zu allem Überfluss
hat ihr Freund sie gerade wegen ihrer besten Freundin verlassen. Kurz
entschlossen wagt sie den Sprung und reist nach Island, um dort Abstand zu
gewinnen - und ein Jahr auf einer Farm zu arbeiten.
Schlecht vorbereitet und
ohne ein Wort Isländisch zu können, trifft sie bei der Ankunft der Schlag:
Gunnarstaðir ist der einzige Hof im ganzen Tal und sein Bewohner, der alte
Elías Böðvarson ein seltsamer, unfreundlicher und äußerst wortkarger Mann. Doch
Lies beißt sich durch und lernt, mit der harten Arbeit im Schafstall, dem
dürftigen Essen und der Abgeschiedenheit klarzukommen. Dem rauhen Zauber der
isländischen Landschaft vermag sie sich trotz ihrer Gefahren immer weniger zu
entziehen. Als sie von der tragischen Geschichte erfährt, die hinter Elías´
Verschlossenheit steht, ist es bereits um sie geschehen - Gunnarstaðir mit
seinem einfachen Leben dicht an der Natur ist ihr zur Heimat geworden. Daran
ist der einzige Besucher, Jói Magnuson, nicht ganz unbeteiligt ...
Leseprobe aus "Der letzte lange Sommer".
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